Zingst, Seebad im Landkreis Vorpommern-Rügen, Deutschland.
Zingst ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Rügen, die sich entlang einer schmalen Halbinsel zwischen Ostsee und Barther Bodden erstreckt und über feine Sandstrände sowie Dünen verfügt. Die bebauten Bereiche konzentrieren sich entlang der Hauptstraße parallel zur Küste, während weite Teile der Halbinsel unter Naturschutz stehen und von Wanderwegen durchzogen sind.
Zingst war bis 1874 eine vom Festland getrennte Insel, bis eine schwere Sturmflut den Prerowstrom verschloss und die Verbindung zum Darß herstellte. Die Siedlung entwickelte sich ursprünglich aus kleinen Fischergemeinschaften, die später um Kurangebote erweitert wurden.
Die Gemeinde trägt ihren Namen nach den slawischen Siedlern, die hier im Mittelalter lebten und deren Sprache das Wort für Landzunge prägte. Heute spielt das Meer eine zentrale Rolle im Alltag, wobei viele Einwohner in der Fischerei arbeiten oder Gäste durch die Küstenlandschaft führen.
Die Gemeinde ist weitgehend autofrei und lässt sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, wobei Radwege die Ortsteile und Strände miteinander verbinden. Im Sommer sind die Strände stark besucht, während Frühjahr und Herbst ruhigere Bedingungen für Naturbeobachtungen bieten.
Tausende Kraniche rasten jedes Jahr im flachen Küstenwasser, wenn sie zwischen ihren Brutgebieten in Skandinavien und den Überwinterungsplätzen in Südeuropa unterwegs sind. Die Vögel sammeln sich besonders in den frühen Morgenstunden und bei Sonnenuntergang in großen Schwärmen über der Lagune.
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