Grünten, Berggipfel in Bayern, Deutschland.
Der Grünten ist ein 1737,9 m hoher Bergrücken der Allgäuer Alpen auf der Grenze von Burgberg im Allgäu und Rettenberg; sein Hauptgipfel heißt Übelhorn. Dunkler Nadelwald mit Flecken rötlicher Laubbäume bedeckt die Hänge über Burgberg, auf dem felsigen Grat steht ein dünner Antennenmast, nordöstlich vorgelagert ist der runde Gigglstein. An den Hängen liegen das Grüntenhaus und die Grüntenhütte.
Der Berg war seit langem ein wichtiges Ziel für Bergsteiger und Wanderer in der Region, seine exponierte Lage machte ihn schon früh bekannt. Ein Denkmal am Gipfel erinnert an Angehörige der Gebirgstruppen, die während des Ersten Weltkriegs in alpinem Gelände fielen und hier geehrt werden.
Der Name des Berges stammt vom Dialektwort „Grind“ für einen Kahlkopf: Zum Schmelzen einer Tonne Eisen waren rund 100 Tonnen Holz nötig, der Wald wurde so stark abgeholzt, dass die Hänge kahl blieben. Auf der Gipfelregion stehen das Gebirgsjägerdenkmal und der Sendeturm des Bayerischen Rundfunks.
Auf dem Berg gibt es mehrere Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeit, wobei der T3-Weg vom Parkplatz Kammeregg-Alp über die Grunten-Hütte führt und einige technische Fähigkeiten erfordert. Besucher sollten mit robustem Schuhwerk und angemessener Ausrüstung aufbrechen, da sich das Wetter in den Bergen schnell ändern kann und je nach Jahreszeit Schnee oder Eis vorhanden sein können.
Der Name Grünten stammt vom alten Dialektwort Grind für Glatzkopf: Zum Schmelzen einer Tonne Eisen waren rund 100 Tonnen Holz nötig, und der folgende Holzmangel ließ den Berg kahl werden. Vom 15. Jahrhundert bis ins späte 19. Jahrhundert wurde am Grünten Eisenerz abgebaut; mehrere Schaustollen bei Burgberg sind mit Führung begehbar.
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