Zittauer und Oderwitzer Becken, Geologisches Becken in Görlitz, Deutschland.
Das Zittauer und Oderwitzer Becken ist ein Grundwasserbehaeltnis von etwa 137 Quadratkilometern, das sich entlang der Taeler von Lausitzer Neisse, Mandau und Landwasser erstreckt. Die Region liegt in Ostoberlausitz und wird von sanften Haengen und Flussniederungen charakterisiert.
Unterirdischer Kohleabbau begann 1799 in dieser Region und setzte sich bis 1913 fort, als die wirtschaftlichen Verhaeltnisse den Bergbau unrentabel machten. Diese bergbautaetigkeit formte die Landschaft und die wirtschaftliche Entwicklung der Gegend grundlegend.
Die Landschaft wird von Landwirten genutzt, die Rinder halten und Feldfrüchte anbauen. Der nährstoffreiche Lösslehm der Gegend prägt das tägliche Leben und die Arbeiten der Menschen hier.
Das Gebiet ist von Görlitz aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und bietet zahlreiche Wanderwege fuer verschiedene Konditionsstufen. Gute Schuhe und Kartennavigation helfen beim Erkunden der Taler und Aussichtspunkte.
Die Kohleschichten unter dieser Landschaft entstanden durch vulkanische Aktivitaeten waehrend des Neogens und erreichen Dicken zwischen 40 und 100 Metern. Diese unterirdischen Ablagerungen machen die Region aus geologischer Sicht ungewöhnlich und fordern heute noch wissenschaftliche Aufmerksamkeit.
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