Lemberg, Berggipfel in Tuttlingen, Deutschland
Lemberg ist ein Bergipfel in der Schwäbischen Alb, der sich 1015 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und die höchste Erhebung dieser Gebirgskette darstellt. Ein 30 Meter hohes Beobachtungsturm mit 152 Stufen führt zu einer Plattform, von der aus der Blick bis zum Schwarzwald und darüber hinaus reicht.
Archäologische Funde aus der Zeit zwischen dem 8. und 5. Jahrhundert vor Christus deuten auf eine Hallstatt-Siedlung hin, die sich auf dem Berg befand. Überreste von Mauern und Gräben auf dem Gipfel zeugen von dieser frühen Besiedlung.
Der Name der Erhebung stammt aus keltischen Wurzeln, wobei "lem" sich auf die Bära bezieht, einen Bach, der am Fuß des Berges entspringt. Diese sprachliche Verbindung zeigt, wie eng die Landschaft mit den alten Siedlern verflochten war.
Der Aufstieg zur Aussichtsplattform ist kurz und unkompliziert, da die 152 Stufen schnell zu bewältigen sind. Die beste Sicht bietet sich bei klarem Wetter, und der Weg ist das ganze Jahr über zugänglich.
Die geologische Struktur klassifiziert diesen Ort als Zeugenberg, eine Bergform, bei der Erosion die umliegenden Schichten abgetragen hat, während widerstandsfähigere Gesteinsmassen erhalten blieben. Dieses Phänomen macht den Berg zu einem seltenen Beispiel für natürliche Geomorphologie in der Region.
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