Senftenberger See, Künstlicher See in Senftenberg, Deutschland
Der Senftenberger See ist ein Stausee in Senftenberg in Deutschland mit 1.300 Hektar Wasserfläche und einem 18 Kilometer langen Ufer. Die Sandstrände erstrecken sich über 7 Kilometer entlang der Uferlinie und bieten Badeplätze für Besucher an mehreren Stellen des Sees.
Das Gelände war zuvor ein Braunkohletagebau, der in den Jahren 1967 bis 1972 mit Wasser aus der Schwarzen Elster geflutet wurde. Die Umwandlung schuf einen der größten künstlichen Seen in Brandenburg und veränderte die Landschaft von einer Bergbauzone in ein Erholungsgebiet.
Der Name Senftenberger bezieht sich auf die benachbarte Stadt, deren Geschichte als Bergbauzentrum die gesamte Region geprägt hat. Heute sieht man hier Familien beim Baden, Segelboote auf dem Wasser und Radfahrer auf den Uferwegen, die den See als Erholungsort nutzen und die Verwandlung vom Industriegebiet zur Freizeitlandschaft erleben.
Die Hafenanlage aus dem Jahr 2013 bietet Raum für Boote und verfügt über einen schwimmenden Steg zum Anlegen von Wasserfahrzeugen. Besucher finden rund um das Ufer mehrere Zugänge zum Wasser, wobei die Strände an der Nordseite und bei Großkoschen besonders einfach zu erreichen sind.
Die ursprüngliche Tiefe betrug 40 Meter, doch natürliche Ablagerungen haben den Grund im Laufe der Jahrzehnte angehoben. Das Wasser erreicht heute höchstens 25 Meter Tiefe, was die ständige Veränderung ehemaliger Bergbauseen zeigt.
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