Zoo Mainz, Tieranlage in Mainz, Deutschland
Zoo Mainz besteht aus zwei getrennten Bereichen: einem Wildpark in Mainz-Gonsenheim und Vogelgehegen im Mainzer Stadtpark mit insgesamt etwa 40 Tierarten. Das Gelände bietet Lebensräume für native Wildtiere und zeigt auch seltene Haustiervarianten in weitläufigen Anlagen.
Das Gonsenheimer Wildpark wurde in den 1950er Jahren von der Gonsenheimer Jagdgesellschaft gegründet und beherbergte zunächst Rot- und Damwild, Mufflons und Wildschweine. Im Lauf der Zeit erweiterte sich die Anlage um die Vogelgehege im Stadtpark und entwickelte sich zu einem Zentrum für seltene Haustierrassen.
Der Wildpark zeigt seltene Haustierrassen wie Thüringer Wald-Ziegen und Deutscher Sperber Hühner, die Besucher hautnah kennenlernen können. Diese Tiere ermöglichen einen direkten Einblick in traditionelle landwirtschaftliche Vielfalt, die heute selten geworden ist.
Das Wildpark-Gelande ist ganzjahrig begehbar und kostet keinen Eintritt, wahrend die Vogelgehege im Park bestimmte Offnungszeiten haben. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und mit unebenen Wegen rechnen, besonders bei schlechtem Wetter.
Die Anlage beherbergt eine Greifvogel-Rettungsstation im Wildpark, die verletzte native Raubvögel pflegt und rehabilitiert. Diese Station spielt eine wichtige Rolle bei der Versorgung von Vögeln, die in der Region verletzt oder erschöpft gefunden werden.
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