Benediktinerkloster Konradsburg, Ermsleben, Höhenburg und ehemaliges Kloster in Falkenstein/Harz, Deutschland.
Die Konradsburg ist eine Burgruine und ehemaliges Kloster auf einem Hügel bei Falkenstein/Harz in Sachsen-Anhalt. Erhalten geblieben sind vor allem eine romanische Krypta mit Gewölben und Säulen sowie Mauerreste der übrigen Klostergebäude.
Die erste urkundliche Erwähnung der Anlage stammt aus dem Jahr 1021, als sie als Burg zur Sicherung der Region diente. Nachdem die Herrschaft um 1120 auf eine neue Burg umzog, wurde der Hügel zu einem Kloster umgewandelt, das mehrere Jahrhunderte lang bestand.
Die Konradsburg war im Mittelalter ein Ort, an dem Frauen in einer klösterlichen Gemeinschaft lebten und arbeiteten. Die erhaltene Krypta mit ihren verzierten Säulen gibt heute noch einen Eindruck davon, wie dieser Alltag aussah.
Das Gelände lässt sich gut zu Fuss erkunden, die Wege zwischen den Ruinen und der Krypta sind übersichtlich. In der Nähe gibt es ein Café, sodass man die Besichtigung nach einer Pause fortsetzen kann.
Auf dem Gelände befindet sich ein mittelalterlicher Brunnen, der tief in den Hügel hinabführt und zeigt, wie aufwendig die Wasserversorgung für eine abgelegene Gemeinschaft gelöst werden musste. Dieser unterirdische Schacht ist einer der am wenigsten beachteten Teile der Anlage, obwohl er handwerklich bemerkenswert ist.
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