Zu den heiligen zwölf Aposteln, Moderne Pfarrkirche in Laim, Deutschland.
Zu den heiligen zwölf Aposteln ist eine Kirche in München-Laim mit weiß verputzten Backsteinwänden, einer halbkreisförmigen Apsis und einem Turm, der drei Glocken beherbergt. Das Gebäude wird von einer 38-Register-Orgel der Firma Karl Schuke Berlin ausgestattet und dient als Pfarrkirche für die Gemeinde vor Ort.
Ein hölzerner Notkirche wurde 1928 errichtet, bevor Architekt Sep Ruf dieses Gebäude entwarf und es am 9. November 1953 eröffnet wurde. Die Kirche markierte den Anfang von Rufs bedeutender Karriere im Kirchenbau und setzte den Ton für seine späteren sakralen Projekte.
Die Innenwände zeigen ein großes Relief von Karl Knappe und zwei monumentale Wandgemälde von Jakob Kuffner, die in Graffito-Fresko-Technik ausgeführt sind. Diese Kunstwerke prägen den Charakter des Raumes und lenken den Blick der Besucher zu den wichtigsten Stellen des Gotteshauses.
Das Gebäude ist öffentlich zugänglich und bietet Gottesdienste an, die von einer 38-Register-Orgel musikalisch begleitet werden. Die Glocken erklingen jeden Samstag um 15 Uhr und schaffen dadurch einen erkennbaren Rhythmus im Stadtgebiet.
Dieses Gebäude war Sep Rufs erstes Kirchendesign und zeigt bereits die modernen Designprinzipien, die ihn prägen sollten. Es steht neben der Schrobenhausener-Straße-Schule, ein weiteres Ruf-Werk, das zeigt, wie der Architekt das Viertel mitgestaltete.
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