Schloss Staufeneck, Mittelalterliches Schloss in Piding, Deutschland
Schloss Staufeneck ist eine Festung am Fuße des Hochstaufen über dem Pidinger Ortsteil Mauthausen. Erzbischof Leonhard von Keutschach ließ die Anlage 1503–13 erweitern und fortifizieren, wodurch sie ihr wehrhaftes Erscheinungsbild erhielt. Über dem Eingangsportal sind sein Wappen mit der Rübe und eine Inschrift angebracht, die ihn und das Jahr 1513 nennt.
Die Anlage wurde im 12. Jahrhundert von den Burggrafen von Staufeneck gegründet und später unter Erzbischof Leonhard von Keutschach umgebaut. Zwischen 1365 und 1805 diente sie als Verwaltungssitz unter der Herrschaft des Erzstifts Salzburg.
Seit 2005 findet rund um das Schloss jedes Jahr im August ein Mittelaltermarkt statt, dessen Stände unterhalb der Mauern aufgebaut werden. Da das Schloss in Privateigentum steht und bewohnt ist, ist dieser Markt der Anlass, bei dem die Öffentlichkeit an das Bauwerk herankommt. Außerdem ist es eine Station auf dem Reichenhaller Burgenweg, einem knapp 30 km langen Rundwanderweg zu 17 Burgen und Befestigungen um Bad Reichenhall.
Das Schloss ist in Privatbesitz und bewohnt, eine Besichtigung von innen ist daher nicht möglich; man sieht es von den umliegenden Wegen aus. Es ist eine Station des Reichenhaller Burgenwegs, eines knapp 30 km langen Rundwanderwegs zu 17 Burgen, Schlössern und Befestigungsanlagen in Bad Reichenhall und den umliegenden Gemeinden.
Das Schloss war lange Zeit ein Verwaltungszentrum einer grenzüberschreitenden Region zwischen Bayern und Salzburg. Diese Rolle als Kontrollpunkt zwischen zwei Fürstentümern prägte seine Entwicklung über Jahrhunderte hinweg.
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