Bad Heilbrunn, Gemeinde in Deutschland
Bad Heilbrunn ist ein kleiner Ort auf einem Hügel in etwa 680 Metern Höhe, mit engen Gassen und alten Gebäuden, die historischen Charme mit natürlicher Schönheit verbinden. Im Zentrum steht die barocke Kirche St. Kilian mit ihren wertvollen Ausstattungen aus dem frühen 18. Jahrhundert, während sich rings um den Ort Parks, ein großer Kräutergarten mit vielfältiger Flora und Freizeitmöglichkeiten wie ein Klettergarten in einem ehemaligen Steinbruch ausbreiten.
Die Geschichte des Ortes beginnt im Jahr 1159, als Mönche eine salzhaltige Quelle mit vermuteten Heilkräften entdeckten, worauf Besucher aus der Ferne kamen. Im 17. Jahrhundert wurde eine Kirche erbaut und der Ort entwickelte sich zu einer Destination für Adlige und Kranke, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts offiziell als Heilbad anerkannt wurde.
Der Ort trägt den Namen 'Bad', was auf die Heilquellen hindeutet, und die Bauerngemeinde hat sich eine entspannte Rhythmus bewahrt, in dem Locals ihre Morgen in Cafes verbringen und durch Parks spazieren. Diesen gemächlichen Lebensstil finden Besucher in den Straßen wieder - eine Kultur der Ruhe und Einfachheit, in der Natur, lokale Traditionen und gute Mahlzeiten an erster Stelle stehen.
Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, mit Zuganbindungen von Penzberg und Bad Tölz, von denen Busse in die Stadt fahren. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da die engen, hügeligen Straßen zu Fuß erkundet werden und manche Pfade bergauf führen.
Ein besonderer Ort ist der Kräuter-Erlebnispark, der seit 2009 viele verschiedene Pflanzensorten und Blüten zeigt, mit Möglichkeiten zum Lernen über Kräuteranwendungen. Besucher können lokale Kräuterprodukte in kleinen Läden kaufen und die Pflanzenvielfalt in einem Umfeld entdecken, das Natur mit praktischem Wissen verbindet.
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