Neues Rathaus, Neorenaissances Rathaus in Mitte, Deutschland.
Das Neue Rathaus ist ein Verwaltungsgebäude im Stil der Neorenaissance im Berliner Bezirk Mitte mit einer reich gegliederten Fassade aus rotem Backstein. Im Inneren befinden sich Büros der Stadtverwaltung, ein Touristikzentrum im Erdgeschoss sowie ein Restaurant im Untergeschoss.
Der Bau des Neuen Rathauses begann 1861 nach Plänen des Architekten Hermann Friedrich Waesemann und ersetzte das frühere Rathaus, das für die wachsende Stadt zu klein geworden war. Das Gebäude sollte die neue Größe und den Anspruch Berlins als aufstrebende Metropole zum Ausdruck bringen.
Die Fassade des Gebäudes ist mit Statuen von Herrschern und historischen Persönlichkeiten geschmückt, die eng mit der Geschichte der Stadt verbunden sind. Wer genau hinschaut, erkennt dort Figuren, die das politische und bürgerliche Leben der Region über Jahrhunderte geprägt haben.
Besucher können den öffentlichen Bereich im Erdgeschoss frei betreten, wo sich die Touristeninformation befindet. Die Verwaltungsbüros in den oberen Etagen sind der Öffentlichkeit in der Regel nicht zugänglich, sodass ein kurzer Besuch bei den meisten Besuchern ausreicht.
Der markante rote Backstein der Fassade stammt aus der Gegend um Berlin und gab dem Gebäude seinen Spitznamen "Rotes Rathaus". Dieser Name wird bis heute verwendet, obwohl er ursprünglich nichts mit politischer Farbe zu tun hatte.
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