Externsteine, Sandsteinformation in Horn-Bad Meinberg, Deutschland
Die Externsteine sind dreizehn aufragende Sandsteinsäulen im Teutoburger Wald, die bis zu 40 Meter hoch werden und durch Verwitterung über Jahrmillionen ihre jetzige Form erhielten. Treppen führen hinauf zu Plattformen zwischen den Felsen, von wo aus sich der Blick über Wälder und Teiche öffnet.
Die Hauptkammer des Grottenfels trägt eine auf 1115 datierte Inschrift, die die Weihe eines Altars bezeugt. Im Hochmittelalter bestand hier eine christliche Kapelle, und die Felsen dienten als Eremitage. Ob bereits im 8. bis frühen 10. Jahrhundert christliche Gottesdienste stattfanden, ist umstritten.
Das mittelalterliche Kreuzabnahmerelief von 1115 bis 1130 zeigt Christus und seine Begleiter in lebensgroßen Figuren, die aus dem Sandstein gemeißelt wurden. Die Darstellung verbindet das Gelände mit früher kirchlicher Nutzung und zieht heute Menschen an, die solche Steinarbeiten aus der Romanik sehen möchten.
Das Informationszentrum bietet geologische und geschichtliche Hintergründe, während markierte Wege durch das umliegende Naturschutzgebiet führen. Die Treppen in den Felsen sind steil und eng, daher sollte man trittsicher sein und bei Nässe besonders aufpassen.
In der Hauptkammer des Grottenfelsens befindet sich eine auf 1115 datierte Inschrift, die die Weihe eines Altars bezeugt. Neben dem äußeren Zugang zur Kuppelgrotte zeigt eine stark verwitterte Nische einen stehenden Reliefrest mit Schlüssel in der rechten und Binde in der linken Hand, gedeutet als heiliger Petrus.
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