Ergoldsbach, Marktgemeinde im Landkreis Landshut in Deutschland
Ergoldsbach ist eine Marktgemeinde in der Nähe von Landshut, Bayern, mit etwa 8.800 Einwohnern, die sich über mehr als 57 Quadratkilometer erstreckt. Das Dorf besteht aus gemütlichen Häusern mit Backsteinfassaden, durchzogen von ruhigen Straßen und umgeben von Wäldern und Feldern, mit dem Hügel Kapellenberg und dessen alter Kapelle als markantes Merkmal.
Ergoldsbach wurde erstmals 822 dokumentiert und erhielt 1403 den Status einer Marktgemeinde, was es ihm ermöglichte, Märkte und Handelsereignisse auszurichten. Im 19. Jahrhundert brachte die Gründung der Ziegelfabrik Erlus Wachstum, während später die Eisenbahnanbindung den Handel mit Landshut und Regensburg förderte.
Der Ortsname Ergoldsbach stammt vom Bach Goldbach ab, der durch die Gegend fließt und das Leben der Bewohner seit Jahrhunderten prägt. Die katholische Kirche St. Peter und Paul im Ortszentrum ist Treffpunkt für Gottesdienste und Festlichkeiten, während lokale Feste mit traditionellen Speisen und Musik das Gemeinschaftsleben pflegen.
Ergoldsbach ist bequem vom Zug zu erreichen, da Eisenbahnlinien zum Flughafen München und zu anderen Orten führen, und die Bundesstraße 15 verläuft durch die Stadt für zusätzliche Flexibilität. Die meisten Besucher finden gute Infrastruktur vor, mit einem Sportplatz, einem Freibad und einem Skatepark zur Erholung, sowie kleinen Geschäften im Zentrum für den täglichen Bedarf.
Der ursprüngliche Schornstein der Erlus-Ziegelfabrik steht noch heute und erinnert an die industrielle Vergangenheit des Ortes. Obwohl die Fabrik nach einem Brand verlegt wurde, symbolisiert dieser Schornstein die Widerstandsfähigkeit und das Wachstum, das der Ort im 19. Jahrhundert erlebte.
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