Priorat St. Ansgar, Benediktinerkloster in Travenbrück, Deutschland
Das Nütschau-Priorat liegt an der Trave und zeigt eine Mischung aus Architektur der Renaissance-Zeit und Jugendstilformen in seinen Gebäuden und der Kirche. Die Anlage mit ihren Flügeln und Höfen vermittelt den Eindruck eines geschlossenen Klosterlebens.
Der Ort begann als Befestigung aus der Zeit um 830 und wurde später durch Heinrich Rantzau 1577 in ein Wasserschloss umgewandelt. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Stätte zum geistlichen Zentrum, das bis heute besteht.
Die Gemeinschaft hier lebt nach Benediktiner-Regeln und strukturiert ihren Tag durch Gebetsstunden, die besucher erleben können. Pilger nutzen den Ort als Ruhepunkt auf ihrem Weg und nehmen an den gemeinsamen Mahlzeiten teil.
Besucher können die Anlage nur mit vorheriger Anmeldung besichtigen, da der Ort aktiv genutzt wird und Ruhe braucht. Wer übernachten möchte, findet auf dem Gelände einfache Zimmer für Pilger und Gruppen.
Der Ort beherbergt ein seltenes Reliquiar des heiligen Ansgar, das 1965 geschenkt wurde und eine Verbindung zum frühen Christentum im Norden zeigt. Als nördlichstes Benediktiner-Kloster Deutschlands hat es eine besondere Rolle in der monastischen Landschaft des Nordens.
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