Burg Stolpen, Mittelalterliche Burg in Stolpen, Deutschland
Burg Stolpen steht auf einem Basalthügel und prägt mit ihren Wehrtürmen und Befestigungsmauern das Landschaftsbild der Region. Das Schloss umschließt einen gepflasterten Innenhof mit Brunnen sowie verschiedene Wohnräume und Lagergebäude aus mehreren Jahrhunderten.
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1222, seitdem diente sie sächsischen Grafen und Herzögen als Herrschaftssitz. Im 18. Jahrhundert wurde sie zum Gefängnis umgestaltet, besonders bekannt für die langjährige Inhaftierung einer ranghohen Hofdame.
Die Burg diente lange Zeit als Sitz der sächsischen Adelsfamilien und zeigt durch ihre Räume, wie die regionalen Machthaber lebten und regierten. Heute kann man in den Ausstellungen Waffen, Möbel und Gebrauchsgegenstände sehen, die den Alltag dieser Menschen widerspiegeln.
Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt nur wenige Minuten Fußweg vom Bahnhof der Gemeinde entfernt. Von dort aus lohnt sich ein gemütlicher Spaziergang durch die Altstadt zum Burgberg, wo mehrere Wege zum Eingang hinaufführen.
Im Inneren des Burghofs befindet sich ein außergewöhnlicher Schacht, der durch massives Basaltgestein in die Tiefe getrieben wurde und Europas tiefsten natürlichen Steinbrunnen darstellt. Diese technische Leistung des Mittelalters verdeutlicht die Herausforderungen der Wasserbeschaffung in dieser Höhenlage.
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