Karlsburg, Kulturdenkmal Schloss im Stadtteil Durlach, Karlsruhe, Deutschland.
Die Karlsburg ist eine ehemalige Residenz im Durlacher Stadtteil von Karlsruhe, die auf einem leicht erhöhten Gelände liegt und deren markantester Teil der Prinzessinnenbau ist. Der Komplex besteht aus mehreren Gebäudeteilen, die heute Büros, Bildungseinrichtungen und ein Standesamt beherbergen.
Markgraf Karl II. ließ die Burg 1563 als seine Residenz erbauen, doch französische Truppen zerstörten sie 1689 durch Brand. In den folgenden Jahrhunderten wurde sie wiederaufgebaut und nach und nach in einen Verwaltungs- und Bildungskomplex umgewandelt.
Das Pfinzgau-Museum im Inneren zeigt Objekte und Dokumente zur Geschichte der Region und des Stadtteils Durlach. Wer durch die Räume geht, kann nachvollziehen, wie sich das Leben in dieser Gegend über die Jahrhunderte verändert hat.
Da sich im Komplex aktive Büros und Einrichtungen befinden, ist ein Besuch besser vorab zu planen, um zu prüfen, welche Bereiche zugänglich sind. Das Gelände liegt im Stadtteil Durlach und ist von der Innenstadt Karlsruhes gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Der Name Karlsburg geht nicht auf den Gründer Markgraf Karl II. zurück, sondern wird manchmal mit dem späteren Markgrafen Karl Wilhelm in Verbindung gebracht, der die heutige Stadt Karlsruhe gegründet hat. Diese Namensähnlichkeit führt bei Besuchern gelegentlich zu Verwechslungen zwischen den beiden Persönlichkeiten.
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