Neheim-Hüsten, ehemalige Stadt und ehemalige Ortschaft der Stadt Arnsberg im Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen
Neheim-Hüsten ist eine historische Gemeinde im Hochsauerlandkreis, die aus zwei Teilen besteht, die sich über viele Jahrzehnte zusammenwuchsen. Das Stadtbild zeigt ein Nebeneinander von Backsteinbauten mit schlichten Fassaden, älteren Kirchen mit geschnitzten Details und modernen Geschäften in einem Tal, das von bewaldeten Hügeln umgeben ist.
Neheim und Hüsten waren ursprünglich getrennte Gemeinden, die 1941 während des Zweiten Weltkriegs offiziell vereinigt wurden. Das Gebiet erlebte im April 1943 eine verhängnisvolle Flutkatastrophe, als der Möhnetalsperre brach und eine Flutwelle von etwa 12 Metern Höhe Häuser zerstörte und Menschenleben forderte.
Die beiden Stadtteile Neheim und Hüsten haben ihre eigenen Wurzeln, die bis ins Mittelalter zurückreichen. In der Alltagskultur sind regelmäßige Marktbesuche und lokale Feste wichtig, wo sich Nachbarn treffen und traditionelle Speisen teilen.
Das Gelände erstreckt sich über etwa sechs Kilometer durch ein Tal zwischen den Flüssen Ruhr und Möhne und ist von bewaldeten Hügeln umgeben, die sich leicht erkunden lassen. Besucher können zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch ruhige Straßen gehen und kleine Parks sowie traditionelle Cafes mit Kaffee und Kuchen nutzen.
1975 verlor das Gebiet seinen Status als unabhängige Stadt, als es Teil von Arnsberg wurde, bestand aber nur acht Jahre in dieser Form, bevor es 1983 wieder in zwei separate Stadtteile aufgeteilt wurde. Diese ungewöhnliche Teilung ist nicht weit verbreitet bekannt und zeigt die komplexe administrativen Veränderungen, die viele Regionen Deutschlands geprägt haben.
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