Schleiden, Verwaltungsstadt im Kreis Euskirchen, Deutschland.
Schleiden liegt in den Eifel-Hügeln auf etwa 370 Metern Höhe und umfasst 18 Ortschaften, darunter die Kernstadt und den Stadtteil Gemünd. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über ein hügeliges Terrain mit mehreren kleineren Wohnplätzen, die zusammen eine zusammenhängende Verwaltungseinheit bilden.
Das Gebiet entstand aus einer mittelalterlichen Herrschaft, die später Teil des Herzogtums Luxemburg wurde und danach von französischen Truppen erobert und kontrolliert wurde. Im Jahr 1815 kam die Region zur Preußischen Monarchie, wodurch sich die politischen und administrativen Strukturen grundlegend änderten.
Die Stadt zeigt ihre Identität durch die gut erhaltenen Schulen, die Johannes-Sturmius und Clara-Fey Gymnasium, welche das Bildungsleben prägen und viele Schüler aus der Region anziehen.
Die Stadt liegt an der Bahnlinie Schleiden-Kall, die mit der Hauptverkehrslinie zwischen Köln und Trier verbunden ist und es Besuchern ermöglicht, die Region bequem zu erreichen. Durch diese Eisenbahnanbindung können Reisende einfach zwischen den umliegenden Orten pendeln und größere Städte besuchen.
Das Stausee Urft, das zwischen 1900 und 1905 errichtet wurde, prägt die Landschaft und ist eine wichtige technische Errungenschaft für die Wasserbewirtschaftung der Region. Dieses Staubecken nutzt ein System von Kanälen, die Wasser von entfernten Quellen sammeln, um die Wasserversorgung der Gegend zu sichern.
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