Kranenburg, Gemeinde in Nordrhein-Westfalen
Kranenburg ist ein kleiner Ort an der Grenze zu den Niederlanden, der aus neun kleineren Dorfbereichen besteht, darunter Niel und Zyfflich. Die Stadt hat enge Gassen, alte Backsteingebäude und markante Wahrzeichen wie die Kirche St. Peter und Paul mit ihrem Kirchenturm sowie die ehemalige Mühle Katharinenhof, die heute als Museum dient.
Kranenburg wurde im 13. Jahrhundert gegründet, mit den ersten Befestigungen um 1270 und einer Kirche kurz danach. Die Stadt gewann besondere Bedeutung als Wallfahrtsort nach dem Bericht über die 'Wundertätige Dreifaltigkeit' im Jahr 1308, was viele Pilger anzog.
Der Name Kranenburg deutet auf die historische Bedeutung des Ortes als Wallfahrtsziel hin, besonders nach der Entdeckung der "Wundertätigen Dreifaltigkeit" im Jahr 1308. Die Bewohner prägen heute das Bild der Stadt durch ihre alltägliche Nutzung von Fahrrädern und Fußwegen, während die engen Gassen und kleinen Plätze regelmäßig für lokale Feste und Märkte dienen.
Das Gelände ist flach und sehr gut zum Radfahren und Spaziergang geeignet, mit zahlreichen Wanderwegen durch Wälder und Wiesen wie den Kranenburger Bruch. Das Informationszentrum im Alten Bahnhof (Alter Bahnhof) bietet Karten, Routenbeschreibungen und aktuelle Informationen zu lokalen Veranstaltungen und Aktivitäten.
Der Ort liegt auf der antiken Route Via Romana, die die Römer vor etwa 2000 Jahren zwischen Xanten und Nijmegen bauten und heute noch als historischer Wanderweg genutzt wird. Im Winter rasten Wildgänse in den umgebenden Sumpflandschaften und Wiesen, was Vogelbeobachter aus der Gegend anzieht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.