Audi museum mobile, Automobilmuseum in Ingolstadt, Deutschland.
Das Audi museum mobile ist ein runder Glas-Stahl-Bau von über 22 Metern Höhe, den Gunter Henn für das Audi Forum Ingolstadt entwarf. Durch die verglaste Fassade sind weiße Geschossebenen und eine rote Wand zu sehen; davor stehen ein dunkles Vordach und drei Fahnenmasten. Auf rund 6.000 m² sind etwa 100 Automobile, Motorräder und Fahrräder der Marken Audi, DKW, Horch, Wanderer und NSU ausgestellt.
Das Museum entstand im Jahr 2000 als Teil des Audi Forums und vereint die Markengeschichten von DKW, Horch, Wanderer und NSU. Diese Hersteller prägten die deutsche Fahrzeugindustrie des 20. Jahrhunderts.
Die vier Ringe an den Fahrzeugen verweisen auf den Zusammenschluss von Audi, Horch, DKW und Wanderer zur Auto Union AG 1932, der in der Ausstellung erläutert wird. Auch NSU wird behandelt, und die DKW-Zweitakt-Geschichte reicht von der Meisterklasse bis zum F 102. Die Jahresanzeige im Aufzug läuft rückwärts bis 1899, als August Horch die Horch & Cie. Motorenwerke gründete.
Der Einstieg erfolgt auf Ebene 0 über die Piazza des Audi Forum Ingolstadt. Ein Aufzug, dessen Anzeige die Jahreszahlen rückwärts laufen lässt, bringt Besucher auf Ebene 3, wo der Rundgang 1899 beginnt; Ebene 2 zeigt Nachkriegsmodelle, Ebene 1 wechselnde Sonderausstellungen. Der Paternoster ist von außen sichtbar.
Ein Paternoster-Aufzug bewegt kontinuierlich 14 Fahrzeuge in vertikaler Rotation durch das Gebäude. Während man die Ausstellung durchläuft, sieht man immer wieder andere Autos in diesem beweglichen Präsentationssystem vorbeigehen.
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