Alte Lahnbrücke, Steinbrücke in Wetzlar, Deutschland
Die Alte Lahnbrücke ist eine 104 Meter lange Steinbrücke mit sieben Kreisbögen über die Lahn und die Lahninsel. Die Fahrbahn ist gewölbt und fällt von ihrem höchsten Punkt 1,90 Meter zur Altstadt und 2,40 Meter zur Vorstadt ab. Die beiden äußeren Bögen haben eine lichte Weite von 7,40 und 8 Metern, die mittleren von 10 bis 10,50 Metern.
Die Alte Lahnbrücke wurde vermutlich zwischen 1250 und 1280 anstelle einer Holzbrücke erbaut und ist damit eine der ältesten erhaltenen Brücken Hessens. Die Gründungschronik des Klosters Altenberg nennt den Priester Gottfried von Beselich als Initiator, der für den Bau Almosen sammelte. Im 15. Jahrhundert wurden die Pfeiler durch Eisbrecher verstärkt; Stadtansichten des 17. Jahrhunderts zeigen zwei Turmaufbauten, darunter ein Gefängnisturm, die 1832 abgebrochen wurden. Seit 2011 ist die Brücke für den Autoverkehr gesperrt.
Die Brücke trägt den Namen des Flusses Lahn und der Lahninsel, die sie überspannt. Seit 2011 ist sie für den Autoverkehr gesperrt und darf nur noch von Fußgängern und Radfahrern benutzt werden; auf der Fahrbahn begegnen sich heute Spaziergänger und Radler zwischen Altstadt und Vorstadt.
Seit 2011 ist die Brücke für den Autoverkehr gesperrt und nur noch für Fußgänger und Radfahrer zugelassen. Die Fahrbahn ist gewölbt und fällt von ihrem höchsten Punkt 1,90 m zur Altstadt und 2,40 m zur Vorstadt ab, der Übergang ist also nicht eben. Die Brüstung besteht aus einem mit Bruchsteinen verkleideten Betonkern.
1865 wurde die ursprüngliche Brüstung gegen ein eisernes Gitterwerk ausgetauscht, um einen neuen Fußweg zu schaffen. Diese Veränderung zeigt, wie sich das Bauwerk den Bedürfnissen der Stadt angepasst hat.
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