Benediktinerabtei St. Michael, Siegburg, Benediktinerabtei auf dem Michaelsberg in Siegburg, Deutschland
Die Abtei Michaelsberg erhebt sich etwa 40 Meter über der Stadt Siegburg und dominiert die Skyline mit ihrem markanten Turm. Das Gelände beherbergt Klostergebäude aus verschiedenen Epochen und eine Kirche, die Romanik mit späteren Umbauten verbindet.
Ein Erzbischof aus Köln gründete das Benediktinerkloster 1064 und schuf damit ein geistliches Zentrum für die Region. Die Anlage durchlebte Pausen in ihrer Nutzung, wurde aber mehrmals wiederbelebt und prägt bis heute das Bild Siegburgs.
Der heilige Michael ist der Namenspater dieser Stätte, was sich in der Darstellung des Erzengels überall in der Anlage widerspiegelt. Die Menschen kommen hierher, um in der Kirche zu beten oder die religiösen Schätze in den Räumen zu betrachten.
Die Kirche im Areal ist tagsüber begehbar, wobei sich die genauen Öffnungszeiten je nach Saison etwas unterscheiden können. Ein Fußweg vom Stadtzentrum führt hinauf zur Anlage, wobei bequeme Schuhe wegen der Steigung empfohlen werden.
Eine unterirdische Kapelle unter dem Hauptgebäude bewahrt noch immer zwölf originale Säulen aus dem 11. Jahrhundert, die Besuchern zeigen, wie frühe Mönche ihre heiligen Räume gestalteten. Diese versteckte Schicht unter der modernen Anlage verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf unerwartete Weise.
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