Überführung Weg Hesseler, Aufgegebene Spannbeton-Straßenbrücke in Vellern, Beckum, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Überführung Weg Hesseler ist eine 33 Meter weit spannende Spannbeton-Straßenbrücke, die 1938 über der Bundesautobahn 2 bei Beckum errichtet wurde. Ihr Überbau besteht aus vier 1,6 Meter hohen I-Trägern mit 1,4 Metern Achsabstand, die eine 27 Zentimeter dicke Stahlbetonplatte verbindet. Im September 2012 wurde die Brücke 1,5 Kilometer zum Parkplatz der Raststätte Vellern versetzt und ist heute begehbar.
Die 1938 für die Reichsautobahn zwischen Dortmund und Hannover errichtete Brücke überspannte bei Kilometer 371,9 die A2 und diente der Zufahrt zu einem Bauernhof. Sie war eine der ersten Brücken der Welt aus Spannbeton mit sofortigem Verbund nach Patenten von Eugène Freyssinet; die Baufirma Wayss & Freytag hielt die deutsche Lizenz. 1967 beschädigte der Anprall eines Tanklasters einen Träger, 1969 wurde der Überbau angehoben. Am 29./30. September 2012 wurde der 300 Tonnen schwere Überbau 1,5 km zum Parkplatz der Raststätte Vellern versetzt.
Der Name der Brücke stammt von der Bauerschaft Hesseler, deren Weg zu einem Bauernhof über die Reichsautobahn geführt wurde. Am Wochenende 29./30. September 2012 wurde der Überbau von 1938 auf den 1,5 km entfernten Parkplatz der Raststätte Vellern in Fahrtrichtung Dortmund–Hannover versetzt; dort ist er begehbar und mit Sitzgelegenheiten ausgestattet. Die Kosten von 300.000 Euro riefen den Bund der Steuerzahler auf den Plan.
Der Brückenüberbau wurde am Wochenende 29./30. September 2012 auf den 1,5 km entfernten A2-Parkplatz der Raststätte Vellern in Fahrtrichtung Dortmund–Hannover versetzt. Dort wurde er instand gesetzt, ist nun begehbar und mit Sitzgelegenheiten ausgestattet. Die ursprüngliche Überführung über die Autobahn besteht nicht mehr.
Der 33 Meter lange Überbau wurde am Wochenende 29./30. September 2012 intakt 1,5 km zum Parkplatz der Raststätte Vellern versetzt; dort ist er instand gesetzt, begehbar und mit Sitzgelegenheiten ausgestattet. Die Maßnahme kostete 300.000 Euro, was der Bund der Steuerzahler und überregionale Medien kritisierten.
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