Alte Clemenskirche, Romanische Kirche im Stadtteil Hiltrup, Münster, Deutschland
Alt St. Clemens ist eine kleine romanische Gewölbesaalkirche mit zwei Jochen aus rauen, hellbeigen Steinblöcken. Rechts erhebt sich der quadratische Turm mit flacher, hellgrauer Haube und schmalen senkrechten Fenstern an seiner Basis. Links schließt sich das niedrigere Schiff mit steilem, dunkelrotem Ziegeldach und zwei kleinen rundbogigen Fenstern an; davor steht auf dem Gras ein helles Steinmonument mit zentralem Kreuz und leerer Gedenkplatte.
Die Kirche ist ein kleiner romanischer Gewölbesaal von zwei Jochen, errichtet Mitte des 12. Jahrhunderts und gilt als bischöfliche Gründung; 1233 wurde sie als Pfarre der Thesaurarie von St. Ludgeri in Münster inkorporiert. 1518 wurde ein spätgotischer Chor mit 5/8-Schluss angefügt, die romanische Nordwand blieb erhalten. 1913 wurde die Kirche profaniert, 1961 nach einer Restaurierung wieder konsekriert.
Die Kirche wurde als Pfarre gegründet und 1233 der Thesaurarie von St. Ludgeri in Münster inkorporiert. In Hiltrup gehörte bei Prozessionen früher das Torstentragen dazu, bei dem die Torste als Schmuck von den Kommunionkindern getragen wurde. Eine Stele an der Kirche erinnert an Nicolaus Steno, der 1988 seliggesprochen wurde.
Die Kirche steht in Hiltrup, einem Stadtbezirk von Münster. Sie wurde 1913 profaniert und nach einer Restaurierung 1961 wieder konsekriert; sie ist also keine Pfarrkirche mit täglichen Gottesdiensten. Der Raum im Turm über der gewölbten Erdgeschosshalle ist über eine gemauerte Treppe vom Langhaus aus zugänglich.
Eine Stele an der Kirche erinnert an Nicolaus Steno, der am 23. Oktober 1988 auf Betreiben von Bischof Heinrich Theissing, dem Apostolischen Administrator von Schwerin, durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen wurde. Der Bezug Stenos zu dieser kleinen Hiltruper Kirche ist leicht zu übersehen.
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