Abtei Maria Frieden, Benediktinerabtei in Kirchschletten, Deutschland
Die Abtei Maria Frieden ist ein Benediktinerkloster in Kirchschletten, das auf einer historischen Burganlage errichtet wurde und heute als funktionierendes Kloster dient. Das Gebäude zeigt die ursprüngliche Architektur mit drei Flügeln und Sandsteinelementen, wobei die Schwestern hier arbeiten, unterrichten und für Gäste Produkte herstellen.
Das Gelände war ursprünglich eine Ritterschaft, die erstmals 1143 erwähnt wurde und später als Adelssitz diente. Im Jahr 1695 kaufte Johann Friedrich Karg von Bebenburg den Ort und ließ ihn umbauen, bevor er später in ein Kloster umgewandelt wurde.
Die Gemeinschaft besteht aus Schwestern verschiedener Nationalitäten, die benediktinische Traditionen mit östlichen spirituellen Praktiken verbinden. Besucher erleben eine internationale religiöse Atmosphäre, die sich in den täglichen Gebeten und dem Leben im Kloster widerspiegelt.
Das Kloster bietet Besuchern die Möglichkeit, in einfachen Gästezimmern zu übernachten und das tägliche Leben der Gemeinschaft kennenzulernen. Im Klosterladen können Besucher selbst hergestellte Produkte wie Gemüsekisten, Kerzen und handwerkliche Artikel kaufen.
Die Äbtissin Maria Mechthild Thürmer wurde 2021 mit dem Göttinger Friedenspreis ausgezeichnet, weil sie 2018 einem eritreischen Flüchtling kirchliches Asyl gewährte. Dieses Ereignis machte das Kloster als einen Ort bekannt, an dem Nächstenliebe und Schutz konkret gelebt werden.
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