Üblacker-Häusl, Tagelöhnermuseum in Haidhausen, München, Deutschland.
Das Üblacker-Häusl ist ein einstöckiges Backsteingebäude an der Preysingstraße 58 im Stadtteil Haidhausen mit zwei Museumsräumen und einer Ausstellungsfläche. Die Räume präsentieren historische Objekte und Informationen zur Geschichte des Hauses und seiner Bewohner.
Das Haus entstand im späten 18. Jahrhundert neben einer Kiesgrube und gehörte Johann Üblacker, einem Holz- und Kohlehandler aus München. Es ist eines der wenigen erhaltenen Gebäude dieser Art und Zeit aus der früheren Arbeitersiedlung Haidhausen.
Das Haus zeigt den Alltag von Tagelöhnern, die in Haidhausen lebten und in verschiedenen Teilen Münchens arbeiteten. Besucher können verstehen, wie diese Arbeiter ihre Zeit verbrachten und welche Bedingungen sie im Haus antroffen.
Das Museum ist zu bestimmten Zeiten geöffnet und Besucher sollten sich vorher informieren, um sicherzustellen, dass es zugänglich ist. Für Fragen zu Ausstellungen und Öffnungszeiten können Interessierte das Museum direkt kontaktieren.
Das Gebäude ist eines der letzten Beispiele der vielen Mehrbettenhauser, die einst Haidhausen prägten und vor 1960 üblich waren. Diese Art von Unterkunft für Arbeiter ist heute kaum noch zu finden und macht das Haus zu einem seltenen Zeugnis vergangener Wohnformen.
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