Ahauser Stausee, Stausee in Deutschland
Der Ahauser Stausee ist ein künstliches Gewässer im Kreis Olpe, das durch einen Erddamm von etwa 165 Metern Breite gebildet wird und eine Wasserfläche von über 33 Hektar bedeckt. Der See liegt an der Grenze zwischen den Gemeinden Attendorn und Finnentrop und wird vom Fluss Bigge gespeist, wobei das Wasser nach Nutzung wieder in denselben Fluss zurückfließt.
Der Ahauser Stausee wurde zwischen 1937 und 1938 errichtet und gehört zu einem Wassermanagementsystem, das Stromversorgung und Hochwasserschutz in der Region Kreis Olpe verbesserte. Seit 2003 ist ein Teil des Sees und seiner felsigen Ufer als Naturschutzgebiet 'Ahauser Klippen und Stausee' ausgewiesen.
Der Ahauser Stausee trägt seinen Namen von der nahegelegenen Ortschaft Ahaus und ist für die lokale Bevölkerung ein Ort der Entspannung und des Austauschs. Jährlich findet hier ein Bootsrennen mit Segelbooten der Klasse 'Piraten' statt, das Familien und Bootsbegeisterte anzieht und das Wassersportleben der Region prägt.
Das Gewässer ist über die Landesstraße 539 erreichbar und bietet Möglichkeiten zum Angeln sowie zum Spaziergang entlang der Ufer. Besucher sollten beachten, dass in bestimmten Bereichen Bootsverkehr beschränkt ist und dass in der benachbarten Natur die Wasserstände schwanken können.
Ein kleines Wasserkraftwerk mit einer Kapazität von 2,2 Megawatt nutzt das Gefälle des Sees und erzeugt jährlich etwa 3 Millionen Kilowattstunden Strom für die lokale Versorgung. In unmittelbarer Nähe des Sees liegt der kleine Flugplatz Attendorn-Finnentrop, von dem aus Besucher die Landschaft und das Gewässer aus der Luft erleben können.
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