Schloss Fronberg, Mittelalterliches Schloss in Schwandorf, Deutschland
Schloss Fronberg ist eine Dreiflügelanlage im Stadtteil Fronberg von Schwandorf in Bayern. Im Innenhof des Hauptbaus befinden sich Renaissance-Arkaden; vom ursprünglichen Burggraben ist nur das Teilstück zur Ökonomie erhalten. Zahlreiche Aus- und Umbauten machen die Baugeschichte des Schlosses schwer fassbar.
Fronberg ist für 1305 urkundlich belegt, als die Burgherren mit der Vogtei Mappenberg belehnt wurden, um den durch Brand zerstörten Vorgängerbau wiederaufzubauen. Im Landshuter Erbfolgekrieg wurde die Anlage erneut durch Feuer stark beschädigt, 1594 zerstörte ein Brand fast das halbe Dorf. Von 1622 bis 1829 gehörte sie den Freiherren von Spiering; Caroline von Holnstein, 1815 auf dem Schloss geboren, lebte dort mit Wilhelm Freiherr von Künsberg. Die Familie von Breidbach-Bürresheim, seit 1875 Eigentümerin, nahm 1992 und 2005 große Sanierungen vor.
Caroline von Holnstein, 1815 auf Schloss Fronberg geboren, lebte dort mit ihrem Geliebten und späteren Ehemann Wilhelm Freiherr von Künsberg; ihr Porträt hängt in der Schönheitengalerie Ludwigs I. in Nymphenburg. Im Schlosshof finden heute Theater, Freilichtkino und ein Mittelalterfest statt, und die Familie organisiert Konzerte und Theaterstücke für das Publikum.
Schloss Fronberg liegt im Stadtteil Fronberg von Schwandorf, südwestlich der Naab; die zum Schloss führende Straße ist nach Randolph von Breidbach-Bürresheim benannt, der zum Kreis des deutschen Widerstandes vom 20. Juli 1944 gehörte. Das Schloss ist Wohnsitz der Freiherren von Breidbach-Bürresheim, daher beschränkt sich der Besuch auf das Äußere und den Schlosshof, wo Theater, Freilichtkino und ein Mittelalterfest stattfinden.
Die zum Schloss führende Straße ist nach Randolph von Breidbach-Bürresheim benannt, der zum Kreis des deutschen Widerstandes vom 20. Juli 1944 gehörte. Die Familie besitzt das Schloss seit 1875.
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