St. Maria und Clemens, Romanische Doppelkirche in Schwarzrheindorf, Deutschland
Die St. Maria und Clemens Kirche ist eine romanische Doppelkirche mit zwei übereinanderliegenden Räumen. Ein achteckiger Durchbruch verbindet die untere Kirche des heiligen Clemens mit der oberen Marienkirche und schafft eine ungewöhnliche Raumkonfiguration.
Der Erzbischof Arnold von Wied ließ das Gotteshaus 1151 errichten und schuf damit ein außergewöhnliches Bauwerk für seine Zeit. Seine Schwester Hadwig führte später die Umgestaltung zu einem Benediktinerinnenkloster durch.
Die Kirche zeigt die mittelalterliche Frömmigkeit der Rheingegend durch ihre Ausstattung und Nutzung. Besucher können sehen, wie zwei übereinanderliegende Gotteshäuser die geistlichen Bedürfnisse verschiedener Gemeinschaften erfüllten.
Das Gebäude ist regelmäßig für Gottesdienste in beiden Ebenen zugänglich, wobei der Glockenturm mit sieben Glocken das Kirchenleben markiert. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Sakralraum handelt und entsprechende Rücksicht erforderlich ist.
Die älteste Glocke des Gotteshauses wurde während der Französischen Revolution 1636 nach Mirecourt verschleppt, kam jedoch 1964 zurück nach Schwarzrheindorf. Dieses Schicksal der Glocke erzählt von den turbulenten Zeiten, die das Rheinland durchlebte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.