Botanischer Garten Erlangen, Botanischer Garten im Zentrum von Erlangen, Deutschland
Der Botanische Garten Erlangen ist eine Anlage in der Stadt mit Gewächshäusern, Freilandflächen und einer großen Sammlung verschiedener Pflanzenarten. Die Gärten sind thematisch geordnet und ermöglichen es Besuchern, Pflanzen aus unterschiedlichen Klimazonen und Lebensräumen zu entdecken.
Die Ursprünge des Gartens liegen in einem 1626 in Altdorf bei Nürnberg gegründeten Hortus medicus. 1747 wurde in Erlangen vor dem ehemaligen Nürnberger Tor ein erster Botanischer Garten angelegt, den Adam Rümmelein von 1771 bis 1825 als Gärtner leitete. Die Verlegung in den Schlossgarten wurde 1825 genehmigt; seit 1828 liegt der Garten an seinem heutigen Standort.
Im Garten finden sich verschiedene Kulturpflanzen und Nutzpflanzen aus aller Welt, die zeigen, wie Menschen Pflanzen seit langem kultivieren und nutzen. Man kann sehen, wie diese Gewächse in ihrer besonderen Umgebung wachsen und gedeihen.
Der Garten liegt an der Loschgestraße 3, unmittelbar nördlich des Schlossgartens im Stadtzentrum, und ist montags geschlossen. Die Gewächshäuser umfassen etwa 1.700 m²; planen Sie Zeit für den Klimawechsel zwischen den Häusern und dem Freiland ein. Die Neischl-Grotte ist nur saisonal zugänglich.
Die Neischl-Grotte im Garten ist eine künstliche Tropfsteinhöhle, die Adalbert Neischl 1907 stiftete und die seinen Namen trägt. Bis Mai 2008 wurde sie saniert; heute ist sie saisonal zugänglich.
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