Altenbekener Viadukt, Eisenbahnviadukt in Altenbeken, Deutschland
Das Altenbeken-Viadukt ist ein Eisenbahnviadukt aus Kalkstein, das sich etwa 482 Meter in die Länge zieht. Es überquert die Beketal mit einer Höhe von rund 35 Metern und besteht aus mehreren hintereinander angeordneten Bögen, die das Tal überspannen.
Der König Friedrich Wilhelm IV. eröffnete das Viadukt am 21. Juli 1853 und bemerkte später humorvoll die hohen Baukosten. Im Zweiten Weltkrieg wurde es durch alliierte Luftangriffe beschädigt, aber 1950 vollständig wiederhergestellt.
Das Bauwerk ist für Altenbeken so bedeutsam, dass seine Silhouette auf dem städtischen Wappen zu sehen ist. Es prägt das Selbstverständnis der Bewohner und ihre Verbindung zur Geschichte des Ortes.
Das Viadukt ist Teil der Eisenbahnlinie Hamm-Warburg und dient noch heute als funktionsfähige Brücke für den Bahnverkehr zwischen Paderborn und Altenbeken. Der beste Ort, um es zu sehen und zu fotografieren, ist von unten in der Beketal oder von den Wegen rundherum.
Während des Krieges war das Viadukt so stark beschädigt, dass Reisende Leitern nutzen mussten, um es zu überqueren. Dies zeigt, wie wichtig diese Infrastruktur für die Region war und wie bemerkenswert ihre schnelle Wiederherstellung war.
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