Adelsheim, Stadt in Baden-Württemberg
Adelsheim ist eine kleine Stadt in Baden-Württemberg mit etwa fünftausend Einwohnern, die sich ruhig an den Flusstälern von Kirnau und Seckach erstreckt. Die Stadt zeigt sich mit gepflegten Fachwerkhäusern mit Ziegeldächern, kleinen Gärten und lokalen Geschäften, die das tägliche Leben pragen.
Kaiser Karl IV verlieh Adelsheim 1374 den Stadtstatus, woraufhin die Ritter von Adelsheim die Stadt als Adelssitz dominierten. Nach der Reformation im sechzehnten Jahrhundert wechselte die Bevölkerung zum lutherischen Glauben, wobei jüdische Familien seit dem Mittelalter hier lebten, bis sie während der Zeit des Dritten Reiches deportiert wurden.
Der Name Adelsheim leitet sich von den mittelalterlichen Herren des Ortes ab, den Rittern von Adelsheim. Die Stadt zeigt ihre Geschichte in gepflegten Fachwerkhäusern und alten Kirchen, wo Generationen von Menschen Gottesdienste besucht und ihre Feste gefeiert haben.
Die Stadt ist mit dem Auto oder Bus leicht zu erreichen und verfügt über klare Beschilderung, die den Weg zeigt, während die flachen Straßen das Zu-Fuß-Gehen angenehm machen. Die Bahnsstation verbindet Adelsheim mit größeren Städten, und Geschäfte sowie Cafés befinden sich überwiegend in der Innenstadt, wo man bequem bummeln kann.
Die Stadt besitzt eine bewegte juedische Geschichte mit einer Synagoge aus dem neunzehnten Jahrhundert, die waehrend der Nazizeit zerstoert wurde und heute an dieses dunkle Kapitel erinnert. Diese Stätte der Erinnerung macht deutlich, wie die jüdische Gemeinde seit dem Mittelalter Teil des Adelsheimer Lebens war.
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