Adenauervilla, Architektonische Struktur in Duppach, Deutschland
Die Adenauervilla ist eine unvollendete Ruine im Wald bei Duppach mit drei Geschossen und etwa 600 Quadratmetern Wohnfläche. Das Gebäude steht in 605 Metern Höhe inmitten dichter Bäume und zeigt noch immer die Konturen der ursprünglichen Architektur, wirkt aber morsch und leer.
Das Gebäude entstand ab 1955 als privates Wohnhaus für Bundeskanzler Konrad Adenauer, die Arbeiten wurden aber 1956 wegen Korruptionsvorwürfen eingestellt. Die unvollendete Konstruktion blieb danach jahrzehntelang sich selbst überlassen.
Das Anwesen ist unter dem Spitznamen Camp Konrad bekannt, eine Anspielung auf das amerikanische Präsidentendomizil Camp David. Der Name zeigt, wie Adenauers ehrgeiziges Projekt in der lokalen Erinnerung bis heute fortlebt.
Das Gebäude ist von Waldwegen aus erreichbar, die von der Straße K52 nahe Duppach in der Vulkaneifel abzweigen. Besucher sollten mit unebenem Gelände und rutschigem Untergrund rechnen, besonders nach feuchtem Wetter.
Der Bau war unter dem Spitznamen Camp Konrad bekannt, eine Anspielung auf das amerikanische Präsidentenrefugium Camp David. Die ursprünglichen Pläne sahen im Untergeschoss einen Atomschutzbunker und auf dem Flachdach eine Hubschrauberlandefläche vor.
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