Zehlendorf, Wohngebiet im Südwesten Berlins, Deutschland
Zehlendorf ist ein Ortsteil im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf im Südwesten der Stadt, mit Wohnstraßen neben Waldgebieten und mehreren Seen. Die Gegend erstreckt sich über eine Fläche, die sowohl dicht bebaute Viertel als auch große Grünflächen umfasst.
Eine Ansiedlung namens Cedelendorp wurde im Jahr 1245 durch einen Vertrag zwischen den brandenburgischen Markgrafen und der Abtei Lehnin erstmals erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde aus dem Dorf ein Ortsteil Berlins, der später auch von den politischen und städtebaulichen Veränderungen des 20. Jahrhunderts geprägt wurde.
In den Straßen des Bezirks sind viele Einfamilienhäuser mit Gärten zu sehen, die eine Wohnform zeigen, wie sie im Berliner Südwesten seit langem üblich ist. Viele Bewohner nutzen die nahen Seen zum Schwimmen oder Spazieren, besonders an warmen Wochenenden kommen Familien hierher.
Die Gegend ist durch mehrere S-Bahn- und U-Bahn-Stationen an die Innenstadt angebunden, die Fahrzeit in die Mitte beträgt meist zwischen 20 und 30 Minuten. Wer zu den Seen Krumme Lanke oder Schlachtensee möchte, erreicht sie über die öffentlichen Verkehrsmittel oder zu Fuß von den umliegenden Wohngebieten aus.
Während des Zweiten Weltkriegs befand sich hier ein Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen, in dem polnische Frauen unter harten Bedingungen festgehalten wurden. Diese Tatsache wird heute in der Gegend durch Gedenktafeln und historische Dokumentation sichtbar gemacht.
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