Altenwaldeck, Mittelalterliche Burgruine in Irschenberg, Deutschland.
Altenwaldeck ist eine Burgruine auf einem Hügel bei Irschenberg mit erhaltenen Mauern und Steinarbeiten aus verschiedenen Bauphasen. Die Überreste zeigen Merkmale einer befestigten Anlage mit erkennbaren Wehr- und Wohnstrukturen.
Altenwaldeck dürfte der Stammsitz der Herren von Waldeck gewesen sein, die mit ihrer Herrschaft Waldeck im 15. Jahrhundert reichsunmittelbar wurden. Die ursprünglich Waldeck genannte Burg erscheint bereits im 13. Jahrhundert unter dem noch heute geläufigen Namen. 1497 kam sie durch Erbgang an die Familie Seyboltsdorf und hieß zeitweise Seyboltsburg. 1603 gelangte sie in bürgerlichen Besitz und wurde der Überlieferung nach als Steinbruch für den Bau der nahen Kirche von Au bei Bad Aibling benutzt.
Die Burg gab den Herren von Waldeck ihren Namen, die neben Altenwaldeck weitere Sitze besaßen, darunter Parsberg, Hohenwaldeck, Miesbach, Wallenburg und Höllenstein oberhalb von Brannenburg. 1497 kam der Ort durch Erbgang an die Familie Seyboltsdorf und hieß zeitweise Seyboltsburg. 1603 gelangte er in bürgerlichen Besitz und diente der Überlieferung nach als Steinbruch für die Kirche von Au bei Bad Aibling.
Der Burgstall liegt auf einem Sporn des Auer Bergs auf etwa 600 m Höhe, östlich unterhalb von Niklasreuth und westlich oberhalb von Au bei Bad Aibling. Er ist über einen Wanderweg erschlossen; sichtbar sind nur die Grundmauern der Hauptburg sowie das Wall- und Grabensystem. Am bewaldeten Hang ist festes Schuhwerk sinnvoll.
Die Burg hieß ursprünglich Waldeck und erscheint bereits im 13. Jahrhundert unter dem Namen Altenwaldeck. 1497 kam sie durch Erbgang an die Familie Seyboltsdorf und hieß zeitweise Seyboltsburg. Der Überlieferung nach diente sie nach 1603, als sie in bürgerlichen Besitz gelangte, als Steinbruch für den Bau der Kirche von Au bei Bad Aibling.
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