Ahrenshoop, Verwaltungsbezirk auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, Deutschland
Ahrenshoop ist eine kleine Gemeinde an der Ostseeküste auf der Halbinsel Fischland-Darß, die sich über mehrere Kilometer mit Sandstränden und dünenbewachsenen Küstenabschnitten erstreckt. Das Dorf liegt auf einem schmalen Landstrich zwischen Bodden und See, wo die Landschaft flach bleibt und der Blick weit über Wasser und Strand reicht.
Im 16. Jahrhundert wurde Ahrenshoop durch eine Grenze geteilt, die das Herzogtum Mecklenburg von Pomerania trennte; diese alte Linie ist heute noch als Feldweg erkennbar. Der Ort entwickelte sich vom Fischerdorf zur Kunstkolonie, nachdem Künstler Ende des 19. Jahrhunderts begannen, sich dort niederzulassen.
Die Kunstkolonie, die Ende des 19. Jahrhunderts gegründet wurde, lockt bis heute Künstler und Handwerker an, deren Ateliers und Galerien das Dorfbild prägen. Man sieht überall Hinweise auf diese kreative Tradition: in den Ausstellungsräumen, den Kunsthandwerksladen und den zahlreichen Menschen, die mit Skizzenbuch oder Kamera unterwegs sind.
Der Ort ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden, da er sich in die Länge zieht und Parkplätze begrenzt sind. Die meisten Wege führen zwischen Strand und Binnenland hin und her, sodass Besucher leicht zwischen Küste und dörflichem Kern wechseln können.
Bis 1868 mussten Reisende Zölle zahlen, wenn sie den alten Grenzweg zwischen den beiden durch die Grenze getrennten Dorfhälften überquerten. Diese Regelung endete erst, als das Herzogtum dem deutschen Zollverein beitrat und die wirtschaftliche Barriere aufgehoben wurde.
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