Ainring, Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land, Deutschland
Ainring ist ein kleines Dorf in der Region Berchtesgadener Land, umgeben von grünen Feldern, sanften Hügeln und Bergen. Es hat etwa neuntausend Einwohner, eine Kirche namens St. Laurentius und mehrere kleinere Dörfer, die durch Wälder und offene Landschaften miteinander verbunden sind.
Der erste Ort wurde vor etwa fünftausend Jahren bei Hammerau besiedelt. Ainring wurde erstmals um das Jahr 790 schriftlich erwähnt und der Name stammt von einer Person namens Einher. Ab dem 16. Jahrhundert entwickelte sich eine bedeutende Eisenverarbeitung, und die Fabrik Annahütte prägt die wirtschaftliche Geschichte des Ortes bis heute.
Der Name Ainring stammt von der Person Einher ab, mit der Endung -ing, die 'Volk des Einher' bedeutet. Heute ist der Ort bekannt für seine Nachbarschaften, in denen Menschen sich kennen, gemeinsam feiern und Traditionen wie Fasching pflegen, die das Zusammenleben prägen.
Der Ort ist durch Zugverbindungen und Hauptstraßen leicht erreichbar und bietet Zugang zu Wanderwegen durch die Landschaft sowie zu nahe gelegenen Seen wie dem Königssee. Besucher finden lokale Geschäfte, ein EDEKA-Markt und Gemeinschaftseinrichtungen, die wichtige Dienste und Orientierung bieten.
Der Ort war eng mit der Salzburger Archbishofindustrie verbunden und erhielt um 1790 das erste Schriftsignal. Ein ehemaliger Flugplatz aus den 1930er Jahren wurde später in ein Lager für Vertriebene umgewandelt und ist heute ein Beispiel für die wechselvolle Geschichte des Ortes.
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