Germanisches Nationalmuseum, Nationalkunstmuseum in Nürnberg, Deutschland
Das Germanische Nationalmuseum sammelt Zeugnisse der deutschsprachigen Kulturen von der Vorgeschichte bis heute in einem großen Gebäudekomplex. Die Sammlung umfasst Gemälde, Skulpturen, Möbel, wissenschaftliche Instrumente, Bücher und zahlreiche weitere Objekte, die auf mehreren Etagen ausgestellt sind.
Ein bayerischer Adeliger gründete das Haus 1852 und schenkte seine eigene Sammlung, um ein Zentrum für deutsche Kultur zu schaffen. Über die Jahrzehnte kamen Schenkungen und Ankäufe hinzu, bis die Bestände auf mehr als eine Million Objekte anwuchsen.
Der Name des Hauses spiegelt die deutschsprachigen Kulturen wider, nicht nur die heutigen Grenzen Deutschlands. Besucher sehen handwerkliche Arbeiten, Musikinstrumente und Objekte des Alltags, die zeigen, wie Menschen über Jahrhunderte gelebt und gearbeitet haben.
Das Museum öffnet dienstags bis sonntags, mittwochs bleiben die Säle bis zum Abend zugänglich. Die Eingänge befinden sich an der Kartäusergasse im Zentrum von Nürnberg, nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt.
Im Innenhof steht die Straße der Menschenrechte, eine Skulptur aus weißen Säulen, die von einem israelischen Künstler geschaffen wurde. Jede Säule trägt einen Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in verschiedenen Sprachen.
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