Bebenhausen, Mittelalterlicher Klosterkomplex in Tübingen, Deutschland.
Bebenhausen ist ein Ortsteil Tübingens mit einem Klosterkomplex aus dem Mittelalter, der eine Kirche, Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie mehrere Mauerwerke enthält. Der Ort umfasst das historische Zentrum sowie umliegende Wohnbereiche, die sich um diese religiöse Anlage entwickelt haben.
Der Graf Rudolf von Tübingen gründete die Anlage 1185, wobei sie schnell von einer Prämonstratenser- in eine Zisterzienserabtei umgewandelt wurde. Über Jahrhunderte hinweg spielte der Ort eine wichtige Rolle als religiöses und später auch als politisches Zentrum der Region.
Der Name des Ortes stammt von dem Fluss Bebenhausen und erinnert an die lange Verbindung zwischen Wasser und Siedlung. Heute können Besucher in den Klostergebäuden sehen, wie Mönche hier gelebt und gebetet haben.
Das Gelände lässt sich am besten zu Fuß erkunden, wobei die Wege zwischen den Gebäuden leicht begehbar sind und für verschiedene Mobilitätsstufen zugänglich. Es gibt Parkplätze am Ortsrand, und die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich, wenn Sie sich vorher informieren.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Mönchszellen in Büros für das Landesparlament umgebaut, was dem Ort eine unerwartete politische Rolle gab. Diese Umgestaltung dauerte nur wenige Jahre, doch zeigt sie, wie die Gebäude flexibel neuen Zwecken dienen konnten.
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