Schwarzer Mann, Berggipfel in Eifelkreis Bitburg-Prüm, Deutschland.
Der Schwarze Mann ist ein Berggipfel in der Schnee Eifel in Rheinland-Pfalz mit einer Höhe von etwa 698 Metern und dem höchsten Punkt der Region. Das Bergmassiv wird von ausgedehnten Quartzitvorkommen geprägt, die die Landschaft charakterisieren.
Der Geograf Jean Joseph Tranchot vermess den Berg während der Napoleonischen Zeit und hinterließ einen Grenzstein namens Tranchotstein. Diese Markierung dokumentierte damals die politischen Grenzen der Region.
Der Name entstand durch die Bleierz-Bergleute aus Bleialf, die mit geschwärzten Gesichtern aus ihrer Arbeit unter der Erde zurückkehrten. Dieses Merkmal prägte die Identität des Ortes über Generationen hinweg.
Das Gebiet bietet Wanderwege mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und ist von mehreren Orten leicht zu erreichen, etwa von Schlausenbach und Buchelt aus. Im Winter verwandelt sich die Region in ein Ziel für Wintersportler mit Skigebieten und entsprechenden Anlagen.
Die sprucewälder auf dem Gipfel beherbergen eine Population der seltenen europäischen Wildkatze, die nur wenigen Besuchern zu Gesicht kommt. Dieses versteckte Wildleben zeigt die ökologische Bedeutung des Berggebiets über sein touristisches Potenzial hinaus.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.