Museum Kunstpalast, Kunstmuseum in Düsseldorf, Deutschland
Das Museum Kunstpalast ist ein Kunstmuseum im Ehrenhof in Düsseldorf, untergebracht in einem Backsteingebäude mit grauen Steinrahmungen und einem vorspringenden Eingang, der von zwei Bronzestatuen flankiert wird. Die Sammlung umfasst über 100.000 Objekte aus Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie, Kunstgewerbe und Design sowie das Helmut-Hentrich-Glasmuseum. In das Gebäude integriert ist der Robert-Schumann-Saal, ein Konzertsaal mit 796 Sitzplätzen.
Das Museum geht auf die ab 1709 vom Kurfürsten Johann Wilhelm und seiner Frau Anna Maria Luisa de' Medici aufgebaute Düsseldorfer Gemäldegalerie zurück; 1805 wurde sie großenteils nach München gebracht. 1846 gründete sich der Verein zur Errichtung einer Gemäldegalerie, der Werke der Düsseldorfer Malerschule ankaufte; am 1. Juli 1913 beschloss die Stadt ein eigenes Museumsgebäude. Die Sammlung eröffnete 1913; seit 1926 nutzt sie den Nordwestflügel der Ehrenhof-Anlage von Wilhelm Kreis, die für die GeSoLei errichtet wurde.
Die Glassammlung im Helmut Hentrich Glasmuseum zeigt über 2.000 Jahre Glaskunst aus verschiedenen Kulturen und Epochen. Besucher sehen hier Gläser vom antiken Rom bis zu modernen Entwürfen europäischer Designer.
Das Museum liegt im Nordwestflügel der Ehrenhof-Anlage; der Zugang führt durch das steinerne Portal mit den beiden Bronzestatuen. Die Straßenbahnlinie 704 hält an der Haltestelle Kreuzstrasse Süd, wenige Schritte vom Eingang. Der Robert-Schumann-Saal mit 796 Sitzplätzen bietet ein eigenständiges Veranstaltungsprogramm unabhängig von den Ausstellungen.
Im Jahr 2022 gab das Museum das Gemälde Die Füchse von Franz Marc an die Erben des jüdischen Sammlers Kurt Grawi zurück. Der Erwerb des Werks erfolgte während der NS-Zeit unter Zwang.
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