Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow, Militärluftfahrtmuseum in Gatow, Deutschland
Das Militärhistorische Museum Flugplatz Berlin-Gatow ist ein Luftfahrtmuseum auf einem ehemaligen Flugplatz, das sich mit der Geschichte der militärischen Flugfahrt befasst. Das Gelände zeigt mehr als 150 Flugzeuge im Freien und drinnen, ergänzt durch Uniformen, Dokumente und Ausrüstungsstücke, die die Entwicklung vom frühen 20. Jahrhundert bis heute nachvollziehbar machen.
Das Museum entstand aus einer privaten Sammlung von Luftfahrtgeräten und Dokumenten, die in den 1950er Jahren begann und später auf das Gelände eines früheren britischen Flugplatzes in Gatow verlegt wurde. Diese Verlagerung in den 1990ern machte es möglich, eine große Anzahl von Flugzeugen dauerhaft auszustellen und für Besucher zugänglich zu machen.
Am 1. Oktober 2011 wurde das Museum von Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Militärhistorisches Museum der Bundeswehr – Flugplatz Berlin-Gatow umbenannt; damit wurde die Zugehörigkeit zum Dresdner Museum und die Erweiterung des Themas von der Luftwaffe auf Luftkrieg und Militärfliegerei in Deutschland deutlich. In Hangar 3 behandelt die Ausstellung „You can’t miss Gatow“ die Rolle des Flugplatzes als Stützpunkt der Berliner Luftbrücke, „Falkenstein zieht in den Krieg“ den Luftkrieg im Ersten Weltkrieg.
Das Museum befindet sich auf einem großen Außengelände mit vielen Wegen zwischen den Flugzeugen, daher sollte man bequeme Schuhe anziehen und bei schlechtem Wetter einen Regenschirm mitnehmen. Es gibt auch überdachte Ausstellungshallen, in die man sich zurückziehen kann, wenn das Wetter nicht passt.
Zwei je 830 Meter lange Startbahnen des Flugplatzes Gatow sind erhalten und werden bei den jährlichen Flugplatzfesten für Oldtimer geöffnet. Einige Exponate wie die C-160 Transall und die English Electric Canberra sind selbst hier eingeflogen und gelandet, bevor sie ausgestellt wurden.
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