Bahnhof Gießen, Bahnhof in Giessen, Deutschland
Der Gießener Bahnhof ist ein Eisenbahnknotenpunkt mit elf Gleisen, die in zwei Bereiche aufgeteilt sind und Züge aus verschiedenen Richtungen verbinden. Das Gebäude selbst wurde zwischen 1904 und 1911 erbaut und zeigt die charakteristische Backsteinarchitektur mit bögenförmigen Elementen jener Zeit.
Der ursprüngliche Bahnhof wurde 1850 eröffnet und war damals noch ein bescheidenes Gebäude für eine kleinere Stadt. Das heutige Romanische Revivalgebäude entstand später, um den gewachsenen Verkehr und die Bedeutung Gießens als Eisenbahnknoten zu bewältigen.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und zeigt, wie Bahnhöfe zu Beginn des 20. Jahrhunderts als repräsentative Orte für eine wachsende Stadt geplant wurden. Menschen treffen sich hier nicht nur zum Reisen, sondern das Haus prägt seit über hundert Jahren das Stadtbild und die Alltagswelt der Gießener.
Der Bahnhof wird täglich von etwa 20.000 Passagieren genutzt und verfügt über einen ServicePoint, Ticketschalter, Buchhandlung und verschiedene Läden für Lebensmittel und Reisebedarfsmittel. Besucher finden dort alles Nötige, um ihre Reise vorzubereiten oder während des Aufenthalts Zeit zu überbrücken.
Nach schweren Bombardierungen im Jahr 1944 wurde der nördliche Flügel des Bahnhofs vollständig wiederaufgebaut, wobei moderne Materialien und Techniken mit den historischen Elementen verbunden wurden. Diese Mischung zeigt, wie das Gebäude die verschiedenen Phasen seiner Existenz überlebt und sich dabei verändert hat.
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