Dillingen an der Donau, Verwaltungszentrum in Schwaben, Deutschland.
Dillingen an der Donau ist eine Mittelstadt im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben und Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Die Altstadt erstreckt sich entlang des nördlichen Donauufers mit engen Gassen, Marktplätzen und historischen Gebäuden aus verschiedenen Epochen.
Im Jahr 1258 ging die Herrschaft von den Grafen von Dillingen an die Fürstbischöfe von Augsburg über, die hier einen bedeutenden kirchlichen Verwaltungssitz schufen. Später entstand eine Universität, die das geistige Leben der Region über Jahrhunderte prägte.
Der Name leitet sich von der Lage an der Donau ab, die durch die Stadt fließt und ihr historisches Zentrum prägt. Besucher sehen heute Straßenzüge mit Giebelhäusern und Plätze, auf denen sich Cafés und kleine Geschäfte befinden.
Im Tourismusbüro an der Königstraße erhalten Besucher Karten und Hinweise zu Sehenswürdigkeiten, die sich zu Fuß erkunden lassen. Die meisten Gebäude im Zentrum liegen nah beieinander und sind über flache Wege erreichbar.
In Schretzheim befand sich ein alamannisches Gräberfeld aus dem sechsten und siebten Jahrhundert, auf dem Archäologen mehr als sechshundert Bestattungen freilegten. Die Grabbeigaben bieten Einblicke in Lebensweise und Handwerk der damaligen Bevölkerung.
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