Burg Wettin, Mittelalterliche Burg in Wettin-Löbejün, Deutschland.
Die Burg Wettin, auch Schloss Wettin genannt, ist eine stark überbaute Höhenburg über der Stadt Wettin an der Saale. Über einer hohen, steil ansteigenden Mauer aus hellem Bruchstein, die von schrägen Strebepfeilern gestützt wird, steht ein hell verputzter Bau mit rotem Ziegeldach; rechts schließt ein höherer, blockartiger Turm mit kleinen Fenstern und gestuftem Giebel an. Wirtschaftsgebäude des 19. und 20. Jahrhunderts prägen heute das Bild.
Das Geschlecht der Wettiner erhielt die Burg im Jahr 982 und gründete damit seine herrschende Präsenz in der Region. Aus diesem Anfang entwickelte sich eine der einflussreichsten Adelsfamilien Europas.
Der Name Wettin geht wahrscheinlich auf das altsorbische vitin und die Wurzel vit zurück, die sich mit „Willkommen“ übersetzen lässt: Burg und Ort an einer Saalefurt kontrollierten den Übergang vom deutschen zum slawisch besiedelten Raum. Nebenlinien der Wettiner stellen bis heute das Königshaus in Belgien und das britische Königshaus.
Die Burg ist eine überbaute Ruine, die in ein Gebäude integriert ist, das heute eine Schule und andere öffentliche Einrichtungen beherbergt. Die Anlage liegt auf einem Hügel über der Stadt Wettin mit Blick auf die Saale; die steile Steinmauer und die Strebepfeiler sind von der Stadt aus sichtbar.
Der Name Wettin geht wahrscheinlich auf das altsorbische vitin und die Wurzel vit zurück, die sich mit „Willkommen“ übersetzen lässt: Ort und Burg an einer Saalefurt bildeten ein kontrolliertes Eingangstor zwischen deutsch und slawisch besiedeltem Raum. Unweit lag der slawische Gau Nudzici mit dem namengebenden Ort Neutz.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.144 Mitwirkenden weltweit.