Laichingen, Stadtgemeinde in Alb-Donau-Kreis, Deutschland
Laichingen ist eine Gemeinde auf dem Albplateau in einer Höhe von 755 Metern, umgeben von den Kalkhängen und Wäldern der Schwäbischen Alb. Das Siedlungsgebiet erstreckt sich über sanfte Hügel mit traditionellen Fachwerkhäusern und modernen Wohnquartieren.
Die Ortschaft erhielt 1364 ein Angebot für Stadtrechte vom Heiligen Römischen Reich, lehnte dieses jedoch ab, da man keine Stadtmauern errichten wollte. Dies prägte die Entwicklung als offene, landwirtschaftlich geprägte Siedlung bis in die Moderne.
Die Stadt bewahrt ihre Verbindung zur Textilherstellung, insbesondere zur Leinenweberei, die über Generationen das Handwerk und den Alltag der Menschen prägte. Diese Tradition ist in der lokalen Identität bis heute lebendig.
Die Gemeinde liegt an regionalen Buslinien, die Verbindungen zu benachbarten Orten und größeren Städten bieten. Die Lage auf dem Albplateau erfordert gute Schuhe für Wanderungen durch die Umgebung.
Etwa einen Kilometer südlich der Gemeinde befindet sich eine tiefe Schaichthole, die 1892 entdeckt wurde und bis zu 155 Meter in die Erde hineinreicht. Diese Höhle ist eine seltene geologische Formation in dieser Region.
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