Heiligenhafen, Seebad und Stadtgemeinde in Ostholstein, Deutschland
Heiligenhafen ist ein Küstenort am Ostseeufer in Ostholstein, Deutschland, der sich zwischen zwei Landzungen und einer kleinen Bucht erstreckt. Das Ortszentrum liegt nahe am Wasser, mit Wohnvierteln, die sich ins flache Hinterland ziehen.
Das Fischerdorf entwickelte sich seit dem 18. Jahrhundert schrittweise zur Ferienortschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Infrastruktur erneuert, und der Hafenausbau brachte den Ort näher an den Bootstourismus heran.
Der Name leitet sich von einem früheren Kirchenort ab, dessen Bedeutung heute im Ortsbild kaum noch ablesbar ist. An der Promenade und im Hafen begegnet man vor allem Segelfreunden und Wochenendausflüglern, die sich zwischen Imbissständen und Souvenirläden bewegen.
Am besten erreicht man den Ort über Landstraßen aus dem nahen Oldenburg in Holstein, von wo aus regelmäßige Busverbindungen verkehren. Der Strand und der Hafen liegen fußläufig zueinander, sodass sich vieles ohne Auto erkunden lässt.
Die Landzunge Graswarder dient als ausgewiesenes Vogelschutzgebiet und bleibt für Besucher weitgehend unzugänglich. Auf der gegenüberliegenden Seite liegt Steinwarder, eine kleinere Halbinsel mit direktem Blick auf die offene See.
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