Bad Staffelstein, Kurstadt in Oberfranken, Bayern, Deutschland
Bad Staffelstein ist eine Kurstadt im Landkreis Lichtenfels in Oberfranken, die sich entlang des Mains nordöstlich von Bamberg erstreckt und über Thermalquellen sowie Wellnesseinrichtungen verfügt. Der Ort liegt auf einer Höhe von 269 Metern und verbindet eine historische Altstadt mit modernen Kuranlagen im Ortsteil Bad Staffelstein-Kurviertel.
Die Siedlung erhielt ihre erste schriftliche Erwähnung um das Jahr 800, als Gräfin Blitrud ihr Land in Staffelstein der Abtei Fulda schenkte. Im Jahr 1929 schlossen sich Staffelstein mit den umliegenden Gemeinden zusammen und erhielt später den Zusatz Bad wegen seiner Thermalquellen.
Die Basilika Vierzehnheiligen zieht Pilger an, die sich in einem festlich gestalteten Innenraum mit vergoldeten Altären und Deckenfresken versammeln. Diese barocke Wallfahrtskirche bildet gemeinsam mit dem gegenüberliegenden Kloster Banz ein weithin sichtbares Wahrzeichen über dem Maintal.
Der zentrale Bahnhof verbindet die Altstadt mit dem Kurgebiet und ermöglicht Besuchern sowie Bewohnern Zugang zu den verschiedenen Stadtteilen. Die Umgebung eignet sich für Spaziergänge entlang des Flusses und Ausflüge zu den nahe gelegenen Hügeln mit Kirchen und Klöstern.
Das Stadtwappen zeigt den heiligen Georg, was die historische Verbindung zum Bamberger Domkapitel und dessen ursprünglichem Schutzpatron widerspiegelt. Der Ort trägt seit Jahrhunderten dieses Symbol, obwohl er heute vor allem als Kur- und Erholungsort bekannt ist.
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