Jungfernhöhle, Archäologische Höhle in Litzendorf, Deutschland
Die Jungfern-Höhle ist eine Felshöhle in der Nähe von Litzendorf mit einer Öffnung von etwa 8 Metern Breite und 10 Metern Tiefe. Der Eingang liegt auf rund 500 Metern Höhe an der Südseite eines Hügels im Wald.
Georg Engert entdeckte die Höhle 1951 zufällig während eines Waldspaziergangs. Umfangreiche Grabungen unter der Leitung von Otto Kunkel folgten in den folgenden Jahren.
Der Name stammt aus einer lokalen Legende über Jungfrauen, die hier Zuflucht gesucht haben sollen. Besucher können heute die Eingangsöffnung sehen, die sich in einen schmalen Zugang zur Höhle öffnet.
Die Höhle liegt im Wald zwischen Tiefenellern, Herzogenreuth und Laibarös, von markierten Waldwegen aus erreichbar. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und auf die feuchten Bedingungen am Höhleneingang achten.
Unter den Funden waren spezialisierte dünne Knochenstöcke, die Forscher als Zeremonialwerkzeuge aus der Jungsteinzeit identifizierten. Diese seltenen Objekte deuten darauf hin, dass dieser Ort für rituelle Tätigkeiten von Bedeutung war.
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