Obermaiselstein, Gemeinde im Landkreis Oberallgäu, Bayern
Obermaiselstein ist eine ländliche Gemeinde im Oberallgäu, die auf einem Hochplateau inmitten der Allgäuer Alpen liegt, mit verstreuten Bauernhöfen, schmalen Straßen und Gebäuden mit Holzfassaden und bunten Fensterläden. Das Gemeindegebiet umfasst mehrere Weiler, darunter Ried, und wird von Bergen wie dem Besler und dem Riedberger Horn eingerahmt.
Das Gebiet war seit Jahrhunderten landwirtschaftlich geprägt und diente vor allem als Sommerweide für das Vieh der umliegenden Bauern. Im Jahr 1865 wurde der Name der Gemeinde geändert, um Verwechslungen mit anderen Orten zu vermeiden, und der Weiler Ried entstand durch Zuzug von Bauern aus der näheren Umgebung.
Der Viehscheid ist ein Brauch, den man hier im Herbst direkt miterleben kann: Bauern treiben ihr geschmücktes Vieh von den Bergweiden zurück ins Tal, begleitet von Musik, Tracht und lokalen Speisen. Dieser Moment bringt die ganze Gemeinde zusammen und gibt Besuchern einen echten Einblick in das ländliche Leben des Allgäus.
Das Gemeindegebiet lässt sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da lokale Wege direkt in die umliegenden Bergregionen führen. Wer größere Ortschaften oder gut ausgestattete Einrichtungen sucht, findet diese in den nahe gelegenen Städten des Allgäus.
Die Sturmannshöhle am Rand des Gemeindegebiets ist die einzige öffentlich zugängliche Höhle der Region und zeigt Gesteinsschichten, die Millionen von Jahren alt sind. Führungen bringen Besucher tief in das Innere, wo unterirdische Formationen sichtbar werden, die sonst kaum jemand zu sehen bekommt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.